Digitale Einkaufsstadt

Digitale Einkaufsstadt: ProWirtschaft unterstützt Modellprojekt

Die Stadt Pfaffenhofen ist eine von drei Kommunen im Freistaat, die für das Modellprojekt „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ ausgewählt wurden. Und ProWirtschaft ist genauso wie die IG Lebendige Innenstadt mit dabei: Unser Unternehmernetzwerk begleitet und unterstützt die Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen (WSP) bei der Durchführung des Projekts auf lokaler Ebene.

Im Oktober 2015 war die Stadt Pfaffenhofen mit ihrer Bewerbung beim Wettbewerb um das Modellvorhaben, ausgeschrieben vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, erfolgreich. Neben Pfaffenhofen wurden Coburg und Günzburg aus den insgesamt 36 Bewerbungen ausgewählt.

Diese Städte werden nun zwei Jahre lang auf ihrem Weg zur digitalen Einkaufsstadt von einem Expertengremium unterstützt. Gesucht wurden Städte mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern, die über eine aktive Händlergemeinschaft und öffentlich-private Kooperationsstrukturen verfügen. In Pfaffenhofen sind das die beiden Gewerbevereine ProWirtschaft e.V., der Verein Lebendige Innenstadt Pfaffenhofen e.V. und die städtische Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen. Zur Teilnahme an diesem Modellprojekt sind aber ausdrücklich alle Einzelhändler, Gewerbetreibende, Dienstleister oder Interessierte aufgerufen.

Mit dem Modellprojekt „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium Praxisbeispiele, die zeigen wie es gelingen kann, innovative digitale Anwendungen im Einzelhandel zu entwickeln. Eine gute Chance, den Pfaffenhofener Einzelhandel fit für die Zukunft zu machen und so Pfaffenhofen für die nächsten Generationen zu erhalten und zu stärken. Erfolgreiche Konzepte sollen sich dann auch auf andere Städte übertragen lassen.

Digitaler_Marktplatz

Factsheet zum digitalen Marktplatz

Digitaler Marktplatz „besser daheim“ für Pfaffenhofen

Man muss sich oft nur das eigene Kaufverhalten vor Augen halten: Online-Shopping ist bequem, schnell und meistens weiß man schon, was man will, und sieht, dass der Wunschartikel verfügbar ist. Kurz: Der Besuch beim Händler in der Stadt entfällt, der Schaufensterbummel findet im Internet statt, neue Läden mit ihrem Sortiment entdeckt man gar nicht mehr. Und das Schlimmste: Das Geld bleibt nicht vor Ort.“ Philipp Schleef von der Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen (WSP) beschreibt die aktuelle Situation treffend.

Doch wie kann man diesen für die heimische Geschäftswelt bedrohlichen Trend stoppen oder noch besser die fortschreitende Digitalisierung und das veränderte Kauf-/Käuferverhalten zum eigenen Vorteil nutzen? Die Lösung heißt „besser daheim“. Hinter diesem Namen verbirgt sich der digitale Marktplatz, den die Stadt Pfaffenhofen jetzt mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und in Zusammenarbeit mit ProWirtschaft und der IG Lebendige Innenstadt realisiert. Die Beteiligen haben sich darauf verständigt, bei der Umsetzung des digitalen Marktplatzes auf das nachhaltige Geschäftsmodell und die Plattform der Firma Atalanda zu setzen.