VON GUTEM UND SCHLECHTEM KAFFEE: PROWIRTSCHAFT IM SECOLINO ZU GAST

VON GUTEM UND SCHLECHTEM KAFFEE: PROWIRTSCHAFT IM SECOLINO ZU GAST

Mehr als gelungene Premiere: Erstes Netzwerktreffen seit Führungswechsel

Pfaffenhofen (mh) Genau den richtigen Riecher – und das darf man sogar wörtlich nehmen – hatte der neue Vorstand von ProWirtschaft Pfaffenhofen mit der Auswahl des Gastgebers für das erste von ihm organisierte Netzwerktreffen. Besucht wurde die Erlebnisrösterei Sécolino von Manfred Spengler im Gewerbegebiet Kuglhof (beim BavarResi). Für die neue Führungsriege des Netzwerks eine rundum gelungene Premiere.

Das begann schon bei den äußeren Bedingungen der ersten Veranstaltung seit dem Führungswechsel im Vorstand bei der Hauptversammlung Ende März. Ein wunderbarer Sommerabend, eine tolle Location, erfrischende Drinks auf der Terrasse zum Empfang und ein sehr guter Besuch von rund 30 Mitgliedern und anderen Interessierten: Die Begleitumstände hätten nicht besser sein können und sorgten von Anfang an für gute Laune bei den Teilnehmern.

Noch besser wurde sie nach der Begrüßung durch die neue 2. Vorsitzende Marianne Voit (im Bild unten ganz rechts). Sie demonstrierte sogleich, was „netzwerken“ eigentlich heißt: Die Anwesenden wurden aufgefordert, sich jeweils eine Person zu suchen, die sie noch nicht kennen, um sich in einem kurzen Gespräch ein wenig kennenzulernen. Und nach ein paar Minuten gab es gleich noch die zweite „Speed-Dating-Runde“  Spätestens danach war die Atmosphäre total locker.

secolino 1

Viel Wissenswertes über Gastronomie und Kaffegenuss

So war der Boden bestens bereitet für die Führung durch den Hausherrn Manfred Spengler. Zunächst ging es nach oben in die BavarResi-Tenne, eine außergewöhnliche Location mit einem besonderen Ambiente für größere Feiern oder auch Firmenevents, Tagungen und Seminare. Hier plauderte Manfred Spengler munter drauf los aus dem Nähkästchen der Gastronomie. Er schilderte seinen beeindruckenden Werdegang als Gastronom, streifte dabei manches Problem der Branche, zeigte auf, wieviel Wissen und Flexibilität sie verlangt, und welches Auf und Ab man in ihr erlebt.

Die interessanten Informationen sprudelten nur so aus Manfred Spengler heraus. Und das setzte sich natürlich in seiner vergleichsweise noch jungen Sécolino Kaffeerösterei nahtlos fort. Er erzählte unter anderem davon,

… wie er in Italien seine Leidenschaft für das Kaffeerösten entdeckte und wie er auf den Namen Sécolino kam,
… dass Kaffeebohnen die Samen kirschähnlicher Früchte von Kaffeebäumen und -sträuchern sind,
… wie ihre besondere Wirkung im gerösteten Zustand in uralten Zeiten entdeckt wurde,
… wie sie geerntet und weiterverarbeitet werden und welche Länder die führenden Kaffeeproduzenten sind.

Und vor allem:

… was der Unterschied zwischen handwerklich geröstetem Kaffee und Industrieware ist,
… woran man guten und schlechten Kaffee erkennt und warum man als Kaffeeliebhaber nicht an der falschen Stelle sparen sollte,
… , wie das Kaffeerösten funktioniert, welche Kaffeebohnen Manfred Spengler verarbeitet und welche Philosophie er mit seiner Kaffeemanufaktur verfolgt.

Das Kaffeerösten führte Manfred Spengler live vor und ein paar Teilnehmer am Netzwerktreffen durften ihm dabei assistieren. An den „offiziellen Teil“ schloss sich noch ein Beisammensein in geselliger Runde an und am Ende ging niemand ohne eines oder mehrere Päckchen der Sécolino-Kaffeespezialitäten nach Hause.