EINSTIMMIG: PROWIRTSCHAFT-VORSTAND FÜR WEITERE ZWEI JAHRE WIEDERGEWÄHLT

EINSTIMMIG: PROWIRTSCHAFT-VORSTAND FÜR WEITERE ZWEI JAHRE WIEDERGEWÄHLT

Pfaffenhofen (mh) Alles richtig gemacht: Bei der Jahreshauptversammlung präsentierte das Vorstandsteam von ProWirtschaft Pfaffenhofen jetzt eine auf der ganzen Linie positive Jahresbilanz – von der Mitgliederentwicklung über den City-Gutschein und gut besuchte Veranstaltungen bis hin zu den Finanzen. Die 32 anwesenden Mitglieder sahen es genauso und bekundeten dies unter anderem mit dem Ergebnis der heuer anstehenden Neuwahlen: Der gesamte Vorstand wurde einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Angeführt wird er vom 1. Vorsitzenden Franz Böhm, ihm zur Seite stehen der 2. Vorsitzende Dieter Andre, Schatzmeister Michael Stiglmayr, Schriftführer Andreas Bögl (fehlt auf dem Bild, weil er bei der Versammlung verhindert war) und als weiteres Vorstandsmitglied Martin Bornemann. Auch für 2015 hat die ProWirtschaft-Spitze bereits wieder große Pläne und wird sich nicht auf dem Erfolg ausruhen – ganz im Gegenteil, wie der Ausblick am Ende zeigte.

Positive Entwicklung: Mitgliederzahl auf neuem Höchststand

Den harmonischen Abend in Weinharts Hotel und Brauereigasthof Müllerbräu eröffnete ProWirtschaft-Chef Franz Böhm, der sich nicht nur über die zahlreiche Anwesenheit der Mitglieder freute. Auch einigen Gästen, die den Weg zu unserem Unternehmernetzwerk gefunden hatten – allen voran der 2. Bürgermeister der Stadt Pfaffenhofen, Albert Gürtner –, sagte er „ein herzliches Grüß Gott“. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit eröffnete Böhm den Jahresrückblick des Vorstands mit dem Hinweis, dass auch 2014 wieder ein „sehr ereignis- und arbeitsreiches Jahr“ war. Vorstand und Beirat hätten in neun Sitzungen die Weichen für die Aktivitäten des Unternehmernetzwerks gestellt. Bei den Mitgliedern beider Gremien bedankte er sich herzlich für die geleistete Arbeit, unter anderem auch in der Mitgliederwerbung. Und damit war der ProWirtschaft-Vorsitzende auch schon bei einer der erfreulichsten Entwicklungen im vergangenen Jahr angekommen:

 „Sie sind wieder mehr geworden. ProWirtschaft hatte zum 31. Dezember 2014 genau 116 Mitglieder und damit mehr als je zuvor. Es hat zwar auch fünf Austritte, teils wegen Geschäftsaufgabe gegeben, doch diesen standen 15 Neuzugänge gegenüber. Und dieser Trend scheint sich fortzusetzen, denn auch im neuen Jahr hat es schon wieder zwei Beitritte gegeben.“

Zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten

Kurz streifte Franz Böhm die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres – beginnend mit dem Vortrag von Dr. Peter F. Tropschuh. Der Experte für Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility bei der Audi AG sprach im November bei der zentralen Veranstaltung von ProWirtschaft im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor rund 130 Zuhörern im Casino der Sparkasse, für deren Sponsoring Böhm sich besonders bedankte. Einen interessanten Blick hinter die Kulissen ermöglichte ProWirtschaft seinen Mitgliedern auch wieder bei zwei großen Netzwerktreffen mit Betriebsbesichtigungen. Im Juli war das Netzwerk beim Outdoor-, Freizeit- und Spezialschuhhersteller LOWA in Jetzendorf zu Gast. Franz Böhm:

„Bei den Teilnehmern hat dieser Besuch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. LOWA hat sich als erfolgreiches und zukunftsorientiertes Unternehmen präsentiert, das im Jahr rund 2,2 Millionen Paar Schuhe produziert und etwa 150 Millionen Euro Umsatz macht. Beeindruckend ist auch, mit welch großem persönlichen Engagement LOWA-Chef Werner Riethmann das Unternehmen führt.“

SONY DSC

1. Vorsitzender Franz Böhm (stehend) erstattete bei der Versammlung den ausführlichen Bericht des Vorstands. Fotos: M. Hailer

Ein Unternehmen mit noch viel mehr emsigen „Mitarbeitern“, so Böhm scherzhaft, habe ProWirtschaft im April 2014 besucht: den Bienenhof Pausch in Unterschnatterbach (Gemeinde Scheyern). Außerdem wies der ProWirtschaft-Chef kurz auf die sieben Netzwerktreffen mit Fachvortrag sowie einen Diskussionsabend und einen Fotoabend im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung hin.

Über die Veranstaltungen und generell über die Netzwerkarbeit informierte ProWirtschaft seine Mitglieder und weitere 218 Abonnenten in sechs Newslettern. Vom großen Interesse, das der Arbeit unseres Netzwerks entgegengebracht wird, zeugen aber auch die hohen Zugriffszahlen auf der Website. Sie wurde im vergangenen Jahr durchschnittlich 249 Mal pro Tag als Informations- und Kommunikationsplattform genutzt.

City-Gutschein bricht auch 2014 wieder alle Rekorde

Starke Präsenz zeigte ProWirtschaft außerdem in den regionalen Print- und Onlinemedien. Das ganze Jahr über sind mehr als 90 Berichte erschienen, alle nachzulesen im Pressearchiv auf der ProWirtschaft-Website. Einige davon waren dem unangefochtenen Bestseller von ProWirtschaft gewidmet: dem City-Gutschein. Franz Böhm:

„Der City-Gutschein hat auch 2014 wieder alle Rekorde gebrochen, wie bislang in jedem Jahr seit er aufgelegt wurde. Es konnten 1918 Gutscheine im Gesamtwert von 57.611 Euro verkauft werden. Das bedeutet gegenüber 2013 erneut eine Steigerung um 30 Prozent. Der Gesamterlös seit der Einführung des City-Gutscheins 2008 erhöhte sich damit auf 135.360 Euro. Kapital, das in Pfaffenhofen geblieben ist. Und auch die Zahl der beteiligten Firmen, Geschäfte und Gastronomiebetriebe nimmt immer weiter zu. Aktuell sind es 59.“

An dieser Stelle bedankte sich Franz Böhm bei ProWirtschaft-Sekretärin Elisabeth Rauscher – „unserer guten Fee“ – die sich komplett um den City-Gutschein kümmert und alle anderen administrativen Aufgaben erledigt, und bei Manfred Hailer, der sämtliche Berichte für ProWirtschaft verfasst, die Newsletter erstellt und die Website- und Facebook-Pflege übernimmt.

SONY DSC

Zahlreiche Mitglieder verfolgten die Hauptversammlung von ProWirtschaft. Im Vordergrund Hausherr Bernd Weinhart, links dahinter Jörg Bornemann, der die Neuwahl leitete und dabei ein denkbar einfaches Amt hatte.

Soll mehr als erfüllt: 2014 wurde ein Überschuss von 4424 Euro erzielt

Den Kassenbericht erstattete anschließend Schatzmeister Michael Stiglmayr, der die wichtigsten Positionen näher erläuterte. Auch er hatte heuer nur Positives zu berichten. Nachdem es im Jahr zuvor ein Defizit gegeben hatte und der Haushalt mit Geld aus den Rücklagen ausgeglichen werden musste, war ein ausgeglichener Etat das erklärte Ziel von Michael Stiglmayr für 2014. Diese Vorgabe wurde weit mehr als erreicht, denn am Ende stand ein stattliches Plus für ProWirtschaft zu Buche. Ausgaben von 14.479 Euro standen Einnahmen von 18.903 Euro gegenüber. Damit konnte 2014 ein Überschuss von 4424 Euro erwirtschaftet werden und die Rücklagen von ProWirtschaft stiegen auf 30.213 Euro an. Der Haushaltsplan 2015 sieht ausgeglichene Einnahmen und Ausgaben von je 17.000 Euro vor. Kurz merkte Stiglmayr noch, dass der City-Gutschein seine Rekordjagd offensichtlich auch in diesem Jahr fortsetzen möchte. Zumindest lagen die Verkäufe im Januar bereits wieder um rund 40 Prozent über denen des Vorjahrs …

Kassenprüfer Armin Kottmayr bescheinigte dem ProWirtschaft-Schatzmeister eine ordentliche und übersichtliche Buchführung, die zu keinerlei Beanstandungen Anlass gibt. So das Ergebnis der eingehenden Kassenprüfung, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Rainer Steinberger durchgeführt hatte. Beide wurden auch als Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt, wobei als Dritter im Bunde Jörg Bornemann noch neu hinzugewählt wurde – alle drei einstimmig. Auf seinen Antrag hin wurde der Vorstand für die beiden vergangenen Geschäftsjahre einstimmig entlastet. Anschließend leitete Jörg Bornemann auch die Neuwahl und hatte dabei ein überaus leichtes Amt: Der amtierende Vorstand trat geschlossen wieder an, weitere Kandidaten wurden nicht vorgeschlagen – weder im Vorfeld der Versammlung noch bei ihr selbst – und alle Amtsinhaber wurden wie erwähnt einstimmig wiedergewählt.

Heuer sogar zwei externe Referenten: ProWirtschaft verstärkt seine Aktivitäten weiter

Kein Zweifel: Die Verantwortlichen von ProWirtschaft hätten allen Grund, sich zufrieden zurückzulehnen und ein wenig auf den Erfolgen auszuruhen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die erfolgreiche Arbeit und die positive Resonanz aus den Reihen der Mitglieder motivieren Vorstand und Beirat nur noch mehr, wie der Ausblick auf 2015 zeigte. Einer der Schwerpunkte der Arbeit von ProWirtschaft wird weiterhin die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der 2. Vorsitzende Dieter Andre – Nachhaltigkeits-Vordenker unseres Netzwerks – kündigte an:

„Wir werden heuer mehrgleisig fahren, um das Thema noch breiter aufzustellen. Wir wollen die Menschen mit Zukunftsgedanken konfrontieren und dazu bei den Diskussionsabenden weitere fachliche Informationen geben.“

Erstmals soll es heuer nicht nur eine Veranstaltung mit einem externen Referenten zur Nachhaltigkeit geben, sondern zwei. Für eine davon, die im Herbst über die Bühne gehen wird, sei die Planung bereits weit fortgeschritten. Ihr visionäres Thema: „Mobilität im Jahre 2030“. Dieter Andre gab einige Stichworte dazu: Junge Leute, die keinen Führerschein mehr machen; demografischer Wandel; weitere Konzentration in den Ballungsräumen mit Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. Alles Faktoren, die dazu führen werden, dass weniger Autos benötigt werden. Und wie reagiert ein großer Automobilbauer auf diese Herausforderung? Die Antwort auf diese Frage darf mit Spannung erwartet werden

ProWirtschaft 2020: Netzwerk stellt sich für die Zukunft auf

Dieter Andre bat die Mitglieder von ProWirtschaft weiter, sich für Kurzreferate und Firmenvorstellungen zur Verfügung zu stellen. Insgesamt sind für dieses Jahr wieder rund 10 Netzwerktreffen mit Fachvorträgen und Betriebsbesichtigungen geplant. Erstmals wird es auch ein konkretes Nachhaltigkeitsprojekt (siehe getrennten Bericht) geben und die Vermarktung des City-Gutscheins wird weiter vorangetrieben. Hier zeichnet sich bereits ab, dass in diesem Jahr wieder nachgedruckt werden muss. Aber auch an seiner eigenen Entwicklung will unser Netzwerk unter der Federführung von Martin Bornemann weiter arbeiten. „ProWirtschaft 2020 – was können wir tun, um uns für die Zukunft noch besser aufzustellen?“ ist sein Thema. Martin Bornemann:

„Fünf Jahre ist der strategische Horizont, in dem wir noch mehr Ideen, noch mehr Output und noch mehr Nutzen für unsere Mitglieder generieren wollen. Wir bitten Sie dazu alle, Ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche an den Vorstand heranzutragen.“

Nach einer Kurzvorstellung der neue Website von ProWirtschaft endete die Versammlung mit drei Bitten des Vorstands an die Mitglieder:

  • Besuchen und liken Sie unsere Facebook-Seite und vernetzen Sie sich weiter mit uns!
  • Machen Sie Werbung für ProWirtschaft!
  • Besuchen Sie rege unsere Veranstaltungen!